Eine einsame Luke im verlassenen Geschäft – eine magische Barriere hielt sie versperrt. Doch ich öffnete sie und wir stiegen hinab in die Tiefen des Kellers.
Die Ruinen von Kyrthar Talketh waren von Überlebenden und Mutanten bewohnt, während Dämonen und Teufel ihr Unwesen trieben. Doch der Kellerraum schien seit Jahrhunderten unberührt zu sein. Die staubige Luft hing schwer in der Dunkelheit, und dennoch wurde sie vom sanften Leuchten eines ewigen Lichts erhellt, das in der Mitte des Raumes stand und lange Schatten warf.
Lange Schatten auf eine unendlich traurige Geschichte.
Auf dem staubigen Boden lagen die vertrockneten und mummifizierten Überreste einer Familie – ein kleines Kind, ein Mann und eine Frau, eng aneinander gekuschelt in einem letzten Akt der Liebe und Verzweiflung. Es war ein friedliches Bild, und doch drückte es eine tiefe Traurigkeit und Melancholie aus.
Daneben stand ein Kartenspiel auf einem Tisch, mit drei Kelchen in der Mitte und einer kleinen Phiole mit einem unverkennbaren Totenkopf darauf. Die armen Seelen hatten sich hier versteckt, als die Invasion begann, und waren nie wieder aus dem Keller gekommen. Wie lange waren sie hier verblieben? Tage? Wochen? Monate? Es war unmöglich zu sagen.